Die neun Beiträge der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nationalpark gelten den Vögeln, ihrer Gefährdung und ihrem Schutz. Das Heft richtet den Blick auf die Situation der Vögel in den Kriegsgebieten in der Ukraine. Ganze Landstriche sind verwüstet und verseucht, Brutvogelhabitate zerstört und die Zugrouten der wandernden Arten beeinträchtigt. Möge dieser Krieg endlich enden. Zu einem Ende kam glücklicherweise schon vor längerer Zeit in Deutschland und in anderen Staaten der Europäischen Union die Verfolgung von Kolkrabe und Saatkrähe. Im neuen Heft werden die beiden schwarzen Vogelgestalten vorgestellt und obendrein der Hausrotschwanz, bevor ihm das Rebhuhn als Vogel des Jahres 2026 folgen wird. Weitere Beiträge ergründen u. a. die Bedeutung des Totholzes für das Vogelleben, vermitteln von der niedersächsischen Küste teils erschütternde Details aus den dortigen Europäischen Vogelschutzgebieten, die – so ein anderer Heftbeitrag – „so schön sein könnten“, würde darin eingelöst, was zum Schutz der Küstenvögel seit Jahrzehnten gesetzlich verlangt ist. Überdies in diesem Heft: Beiträge über Glücksvögel, das Steinhuder Meer und der Blick auf die gegenwärtige Lage von Vogelschutz und Vogelschützern mit Analogien zu Roman und Film „Die Zeitmaschine“.
Die Zeitschrift Nationalpark berichtet auf 46 Seiten viermal jährlich über die Entwicklung deutscher Nationalparke, große Schutzgebiete und aus dem Naturschutz. Die Zeitschrift leistet sich, was in der deutschen Zeitschriftenlandschaft eine Ausnahme ist: einen unabhängigen, kritischen und fundierten Blick auf die Sache des Naturschutzes. Die EGE empfiehlt die auf 100% Recyclingpapier gedruckte Zeitschrift mit den Worten, die der Journalist Horst Stern für sie gefunden hat: „Besser kann man Papier aus dem Holz der Bäume nicht nutzen“. Vielleicht möchten Sie die Zeitschrift mit einem Probe-Abo kennenlernen oder mit einem Geschenk-Abo helfen, sie bekannter zu machen. Zur aktuellen Ausgabe gelangen Sie hier.
