„Wir sind knapp an den 100 vorbeigeschrammt“, schreibt Daniel Lück zur Bestandsentwicklung des Steinkauzes in der Städteregion Aachen. Daniel Lück ist der wissenschaftliche Mitarbeiter der dortigen Biologischen Station. Seinen ausführlichen Bericht finden Sie hier. In den Städteregion Aachen wird der Steinkauzbestand im zweijährigen Abstand erfasst.
In der Zusammenfassung heißt es: Die flächigen Kartierungen der Steinkauzreviere in den Jahren 2003-2025 in zweijährigem Abstand belegen aktuell einen, insbesondere bedingt durch die intensiven Schutzbemühungen in den letzten neun Jahren, deutlichen Bestandsanstieg. Im Jahr 2025 konnten mit 98 festgestellten Revieren so viele gezählt werden wie seit Beginn der Kartierungen noch nie. Es waren noch einmal sieben Reviere mehr als 2021 und 2023. Gegenüber 2017 hat mehr als eine Verdoppelung der Revierzahl stattgefunden. Insgesamt darf die Situation jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Lebensraumbedingungen für den Steinkauz auch weiterhin verschlechtern. Der Bestandsanstieg ist nahezu allein auf das Ausbringen, Warten und Säubern von Nisthilfen und begünstigt durch milde Winter zurückzuführen.
