Zwar liegt der abschließende Bericht aus den vier nordrhein-westfälischen Kreisen Düren, Euskirchen, Rhein-Erft- und Rhein-Sieg-Kreis (alle westlich des Rheins) aus der Brutsaison 2026 noch nicht vor, aber so viel kann schon mit Freude berichtet werden: In diesem Jahr haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EGE dort 1.096 junge Steinkäuze mit Ringen der Vogelwarte Helgoland gekennzeichnet.

Geschlüpft sind in diesem Gebiet 2026 sogar mehr als 1.100 Steinkäuze. „Anfangs sah es sehr gut aus. Es gab sehr viele Bruten“, sagt Peter Josef Müller. „Dann aber folgten viele Brutaufgaben und die Stimmung unter uns Steinkauzschützern trübte sich. Doch als wir alle Zahlen beisammen und addiert hatten, bin ich beinahe erschrocken über die hohe Zahl an Jungvögeln. Ich habe deshalb mehrmals nachgezählt. Aber das Ergebnis stimmt“, freut sich Peter Josef Müller.

Wo es zu einer erfolgreichen Brut kam, gab es oft fünf oder sogar sechs junge Käuze je Brut. Ein Supermäusejahr war 2026 gleichwohl nicht. Jedenfalls gab es an den Brutplätzen kaum als Vorrat deponierte Mäuse. Zudem waren während des heißen und trockenen Sommers Regenwürmer für Käuze schier unerreichbar. Umso erstaunlicher ist das gute Ergebnis.