Die Titelgeschichte der neuen Ausgabe führt den Leser in die Abruzzen, in das wilde Herz Italiens. In dieser Region berühren sich geschützte Natur- und historische Kulturlandschaften zur Freude von Einheimischen und Urlaubern. Einer der beiden Berichte aus der Tierwelt gilt dem Biber in Bayern, der dort heute – 60 Jahre nach den ersten Bemühungen um seine Wiederansiedlung – mit 25.000 Tieren in 7.500 Revieren daheim ist. Das zweite Tierporträt gilt einem ebenso seltenen wie seltsamen Wesen: Dem Schwarzblauen Ölkäfer.
Einen kritischen Blick richtet die Ausgabe auf die Jagd nach dem ultimativen Selfie, auf der Fotografen und Darsteller in den Hotspots landschaftlicher Schönheit immer häufiger Grenzen überschreiten – mit gravierenden Folgen für Natur und Landschaft. Der Beitrag aus dem Amazonasgebiet befasst sich mit der Zerstörung des Regenwaldes, die nun auch den Osten Perus erreicht hat. Eine Weltgegend, die man bisher als vom Raubbau verschont glaubte. Der Bericht um das Gasterminal vor Rügen zeigt, mit welchen Folgen die deutsche Energiepolitik in der Ostsee zu Buche schlägt. Weitere Beiträge gelten dem UN-Hochseeabkommen, an das sich Hoffnungen für einen besseren Schutz der Meeresumwelt knüpfen. In „Menschen und Geschichten“ trifft der Leser auf einen unbestechlichen und unbeugsamen Naturschützer: Michael Succow. Kaum ein Naturschützer in Deutschland genieß mehr Respekt und Renommee. Zwei Aufsätze gelten dem Reinhardswald, dem von Windenergieanlagen bedrängten und entstellten Dornröschenwald.
Die Zeitschrift Nationalpark berichtet auf 46 Seiten viermal jährlich über die Entwicklung deutscher Nationalparke, große Schutzgebiete und aus dem Naturschutz. Die Zeitschrift leistet sich, was in der deutschen Zeitschriftenlandschaft eine Ausnahme ist: einen unabhängigen, kritischen und fundierten Blick in den Naturschutz. Die EGE empfiehlt die auf 100% Recyclingpapier gedruckte Zeitschrift mit den Worten, die der Journalist Horst Stern für sie gefunden hat: „Besser kann man Papier aus dem Holz der Bäume nicht nutzen“. Vielleicht möchten Sie die Zeitschrift mit einem Probe-Abo kennenlernen oder mit einem Geschenk-Abo helfen, sie bekannter zu machen. Zur aktuellen Ausgabe gelangen Sie hier.
