Nach Landschaftspflegestudium, Tätigkeit in Naturschutzbehörden und der Vogelwarte Radolfzell leitete Hartmut Heckenroth von 1974 bis 1998 die niedersächsische Vogelschutzwarte. In dieser Aufgabe erreichte er viel für den Schutz u.a. von Birkhuhn, Graureiher und Saatkrähe, schuf er ein zumal für die damalige Zeit vorbildliches Artenerfassungsprogramm, initiierte er die enge Kooperation zwischen Vogelschutzwarte und Niedersächsischer Ornithologischer Vereinigung, die er mitbegründete und in der er eine maßgebliche Rolle einnahm. Sein Name ist vor allem mit dem Weißstorch verbunden, zu dessen Erforschung er ab den 1950er Jahren tausende Weißstörche beringte und zahlreiche Reisen nach Griechenland, auf den Balkan und in den Nahen Osten unternahm. Ab 1998 engagierte er sich im Vorstand der Stork Foundation für die Wiederherstellung von Feuchtwiesen im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und bis zuletzt für den Schutz alter Nutztierrassen.
Am 23.4.2026 ist Hartmut Heckenroth nach einem arbeitsreichen verdienstvollen Leben im Alter von 87 Jahren gestorben. Wilhelm Breuer hat Hartmut Heckenroths Wirken gewürdigt. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Beitrag lesen möchten.
